Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen, die Sie uns auf digitalem Weg zukommen lassen, sollten
grundsätzlich aus den nachfolgend aufgeführten Bestandteilen bestehen:
- Anschreiben
- Foto
- Lebenslauf
- Zeugnisse
- Tätigkeitsbeschreibung
- 10 Regeln für Bewerbungsgespräche
Grundsätzliches
Ihre Bewerbungsunterlagen können Sie gerne per Word-Dokument, pdf.file oder als
Grafikformat (jpg, bmp oder ähnliches) an uns schicken.
Versenden Sie in Ihrem eigenen Interesse nie Unterlagen, die schief eingescannt sind,
oder mit Tippfehlern versehen sind.
Anschreiben
Beziehen Sie sich bitte auf die Position, die Ihnen zusagt, eventuell auf ein bereits
geführtes Telefonat und stellen Sie Ihre aktuelle Position mit eigenen Worten dar.
Falls Sie sich auf eine Position bewerben möchten, für die Sie noch keine Erfahrung
vorweisen können, nennen Sie bitte den Grund, warum Sie sich für geeignet halten.
Geben Sie bitte Ihren Gehaltswunsch an und den Zeitpunkt, ab wann Sie dem zukünftigen
Arbeitgeber zur Verfügung stehen können. Weitere Angaben sind vorerst nicht
notwendig, da wir uns in den nächsten Tagen bei Ihnen telefonisch oder per eMail melden
werden, um weitere Fragen mit Ihnen zu klären oder um einen Gesprächstermin mit
Ihnen zu vereinbaren.
Lichtbild
Fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen bitte ein aktuelles, professionell erstelltes Foto
bei.
Vermeiden Sie unbedingt "Momentaufnahmen". Farbfotos sind heutzutage üblich.
Das korrekte Bewerbungsfoto-Format beträgt 50 mm in der Breite und 62 mm in der
Höhe, maximal 60 mm mal 90 mm. Ihre auf dem Foto sichtbare Kleidung sollte der Position
entsprechend auswählt sein.
Positioniert sollte das Foto entweder mittig auf einem DIN A4-Bogen sein, darunter schreiben
Sie bitte Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten. Sollten Sie, um die Datenmenge zu reduzieren,
kein Deckblatt verwenden wollen, positionieren Sie Ihre Foto bitte in die rechte obere Ecke
des Lebenslaufs.
Lebenslauf
Heutzutage wird ein Lebenslauf nicht mehr handschriftlich erstellt, sondern mit einem
Textverarbeitungsprogramm geschrieben.
Achten Sie auf gleichmäßige Formatierung.
Da ein Lebenslauf durchaus mehrere Seiten lang sein darf, sollte jede nummeriert und in der
Kopfzeile mit Ihrem Namen versehen sein. Zeitlich befristete oder freiberufliche
Anstellungen sollten Sie auf jeden Fall kenntlich machen, um Missverständisse zu vermeiden.
Vergessen Sie nicht am Ende Ihres Dokuments die eigenhändige Unterschrift, Ort und
Datum!
Im Lebenslauf sollten Sie, sofern Sie sich in ungekündigter Stellung befinden,
die aktuelle Position mit eigenen Worten beschreiben, sofern es kein Zwischenzeugnis gibt,
oder ergänzende Angaben notwendig sind.
Führen Sie alle Fortbildungsmaßnahmen - auch die außerbetrieblichen - auf.
Diese Maßnahmen sind ein deutliches Zeichen für Ihr Interesse am Beruf und lassen
Ihre Eigeninitiative erkennen, und unterstützen somit zusätzlich Ihre Bewerbung.
Selbstverständlich muß Ihr Lebenslauf lückenlos sein.
Dies bedeutet, dass längere Ausfallzeiten unbedingt zu begründet sind -
etwa durch Krankheit, Unfallfolgen oder Arbeitslosigkeit.
Kleiner Tipp, schreiben Sie besser "arbeitsuchend" statt "arbeitslos".
Verfassen Sie Ihren Lebenslauf in tabellarischer Form, ein Muster finden Sie nachfolgend
- Persönliche Daten:
- Name
- Anschrift mit Telefon-, ggf. auch Mobiltelefonnummer
- Geburtsdatum
- Geburtsort
- Staatsangehörigkeit
- Familienstand (ledig, verheiratet oder nicht-verheiratet), Kinder
- Schulbildung:
- Schulischer Bildungsweg
- Grundschule
- Hauptschule/Realschule/Gymnasium/Gesamtschule (jeweils mit Namen und Ort der Schulen)
- Datum Schulabschluß/Allgemeine Hochschulreife (bei Berufs- anfängern)
- Studium, bzw. Ausbildung
- Name und Ort der Universität/en, Schwerpunkte und Diplomarbeitsthema
- Praktika/Praxisphasen während der Studienzeit
- Tag des Hochschulabschlußes mit zugesprochenem Titel und Gesamtnote
- Postgraduierte Studien
- Beruflicher Werdegang:
- Führen Sie alle Arbeitgeber mit Angabe des Namens, Ihrer Aufgaben, Schwerpunkte,
Projekte etc., an. Vergessen Sie nicht die Zeiträume der Tätigkeiten mit Monats-
und Jahresangaben zu versehen.
- Zeiten der Arbeitslosigkeit
- Nebenberufliche Tätigkeiten
- Sprachkenntnisse:
- Führen Sie hier Ihre Sprachkenntnisse in Wort und Schrift auf und geben Sie eine
eigene Bewertung der Kenntnisse an (z. B. Grundkenntnisse, verhandlungssicher etc.).
- Sonstige Kenntnisse:
- Studien und Sprachaufenthalten
- die in Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen erworbenen Fähigkeiten
- gesellschaftliche Funktionen (z. B. Feuerwehr, Rotes Kreuz)
- besondere Fähigkeitsausweise (Führerschein, Ausbilder- zulassung etc.)
- Hobbies:
- In Ihrem eigenen Interesse raten wir Ihnen, im Lebenslauf keine Angaben über Ihre
Freizeitgestaltung zu machen, da sie oft negativ ausgelegt werden. Sportliche Aktivitäten
werden aufgrund der Verletzungsgefahr meist negativ bewertet. Geistig anspruchsvolle
Beschäftigungen, wie zum Beispiel Schach, kommen dagegen bei "Teamplayern" ungünstig an.
Zeugnisse
Grundsätzlich hat jeder Arbeitnehmer bei Beendigung seines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf
ein Arbeitszeugnis; bei Wechsel des Vorgesetzten auf ein Zwischenzeugnis. Daher sind alle
schulischen und beruflichen Abschnitte, mit optisch einwandfreien Zeugniskopien, zu belegen
und in chronologischer Reihenfolge abzuheften.
Tätigkeitsbeschreibung
Sofern Ihr aktuelles Arbeitsverhältnis schon mehrere Jahre andauert und es kein Arbeitszeugnis
gibt, ist eine Tätigkeitsbeschreibung sehr hilfreich. Ferner sollten Sie sich in diesem
Schreiben selbst charakterisieren, wie z. B. belastungsstark, selbstmotivierend oder homeoffice
erprobt sowie Ihre Fähigkeiten und Erfahrungen in eigenen Worten beschreiben.
10 Regeln
Heutzutage sind höfliche Umgangformen, nicht nur im Bewerbungsgepräch, unumgänglich.
Wie wichtig sie sind, bemerkt man oft erst, wenn man ins "Fettnäpfchen" getreten ist. Nur dann
ist es oftmals zu spät. Aus diesem Grund haben wir Ihnen 10 Regeln aufgelistet, die Sie vor
den unangenehmen Auswirkungen gewahren sollen.
- Unpünktlichkeit:
- Seinen Gesprächspartner warten zu lassen ist respektlos, denn Ihr Gastgeber hat sich für
Sie Zeit genommen! Unter Unpünktlichkeit versteht man aber nicht nur das Zuspätkommen,
sondern auch, verfrüht zum Bewerbungstermin zu erscheinen. Damit setzt man seinen
Gesprächspartner nur unnötig unter Druck.
- Mindestabstand wahren:
- Den meisten Menschen ist der räumliche Abstand zum Nächsten äußerst wichtig. Dabei geht es
um den Mindesabstand, den Sie Ihrem Gegenüber wahren sollte. Oft wird es als aufdringlich
empfunden, wenn man mit ausgesteckter Hand auf eine Person zustürmt und ihr damit den
Begrüßungshandschlag aufzwingt oder ihr im Gespräch zu nahe steht.
- Mobiltelefon-Manie:
- Es sollte eigentlich für jeden Bewerber selbstverständlich sein, dass Handys im Gespräch
ausgeschaltet, mindestens aber auf lautlos geschaltet sind.
- Ins Wort fallen:
- Lassen Sie Ihren Gastgeber immer aussprechen, auch wenn Sie bereits glauben zu wissen, was
er meint, hören Sie aufmerksam und interessiert zu!
- Blickkontakt:
- Schauen Sie schon bei der Begrüßung Ihrem Gastgeber in die Augen. Halten Sie im Gespräch
mit Ihrem Gegenüber immer Blickkontakt.
- Einbeziehen von weiteren Gesprächspartnern:
- Falls Sie ein Bewerbungsgespräch zu dritt führen, versuchen Sie die zweite Person mit ins
Gespräch einzubeziehen, da diese meist zur Meinungsbildung beiträgt.
- Hust- und Niesattaken:
- Oft kommen diese Attacken unerwartet. Dennoch sollte man diese Form der
Gesprächsunterbrechnung so kurz wie möglich halten. Denken Sie daran, dass Husten ohne
vorgehaltenen linken Handrücken, bzw. Niesen ohne vorgehaltenes Taschentuch von vielen
Personen als Gesundheitsrisiko durch Tröpfchenbildung empfunden wird.
- Üble Nachrede:
- Vermeiden Sie unbedingt über Ihren aktuellen oder ehemaligen Arbeitgeber schlecht zu reden.
Das gleiche gilt auch für (ex-)Kollegen.
- Unhöflichkeit:
- Achten Sie darauf, dass Sie stets freundlich und höflich sind. Vermeiden Sie z. B. auf dem
gemeinsamen Weg zum Besprechungsraum Ihren Gesprächpartner anzurempeln. Halten Sie ihm die Tür
auf.
- Unangemessene Kleidung:
- Ein Overdressed im Bewerbungsgespräch gibt es nicht!